HOR-Künstlerkollektiv

Das HOR-Künstlerkollektiv arbeitet an der Schnittstelle zwischen Theater und Bildender Kunst.

Wir etablieren einen offenen Raum, in dem wir die Bereiche der Bildenden Kunst, der Literatur, der Philosophie und der Forschung verknüpfen.

In gleichberechtigter Zusammenarbeit zwischen

Schauspielern und Bildenden den Künstlern

entwickeln wir ein “ Visuelles Hörtheater ”.


"Am Anfang heiß ich Ende"

"Am Anfang heiß ich Ende"nach Texten von Michael Ende
Eine Produktion von HOR-Künstlerkollektiv, Theater unterm Dach und dramagraz 2009


Leere. Riesenhafte, sich ständig wandelnde Gebäude. Ein Wartesaal. Ein endloser Schiffsmast. Eine Labyrinthstadt. Eine obskure Insel. Ein zugefrorener Himmel... Geschichten, die sich zwischen den Leben abspielen, auf, unter und über der Welt, am Anfang und am Ende des Seins, danach und davor...

"Um Nichts in der Welt" 2011

"Um Nichts in der Welt" - Eine Reise zwischen Urknall und Postmoderne
Eine Produktion von HOR-Künstlerkollektiv, 2011

Mit unserem Nachdenken über das Nichts versuchen wir die Möglichkeiten unserer Wahrnehmung zu erweitern und die Komplexität unserer Lebenswelt besser zu begreifen und verstehen.
Wir sitzen in einem Labor der Jahrhunderte, gemeinsam mit Aristoteles, Albert Einstein, Heinz von Förster, Hans Peter Duerr und anderen und spannen einen Bogen über das philosophische Streitgespräch auf einer Kuhweide, Supercomputern im Weltraum und einer Laborküche, wo mit Quantenphysikern eine Suppe gekocht wird. Es werden neue Denkmuster aufgezeigt und mit der Vielfalt von Mitteln, die Theater zur Verfügung stellt, erfahrbar gemacht.
Neben der künstlerischen Auseinandersetzung auf filmischer, literarischer und musikalischer Ebene ist an diesem Abend insbesondere der wissenschaftliche Aspekt mit eingeflossen.

"Expeditionen in die Nähe - Zimmerreisen"

„Expeditionen in die Nähe - Eine Zimmerreise"
Eine Produktion von HOR-Künstlerkollektiv 2014

Ausgehend von Xavier de Maistres“Reise durch mein Zimmer” das er im Jahre 1795 schrieb, als er zu 42 Tagen Hausarrest verurteilt wurde, haben wir eine Reise durch unsere Zimmer unternommen und die ewige Sehnsucht des Menschen nach der Ferne erforscht.
Zimmerreisen sind keine imaginären Vorstellungsreisen, sondern konzentrieren sich auf den vermeintlich bekannten Raum hier und jetzt. Der Zimmerreisende betrachtet durch eine konzentrierte Wahrnehmung die vertrauten Gegenstände mit neuem Blick. Beginnt er ihre Geschichte zu rekonstruieren, so erweitern die Dinge durch ihre Herkunft oder Entstehung das Zimmer durch ferne Räume und Zeiten.

Das eigene Zimmer wird so eine paradiesische Gegend, die alle Güter und Schätze der Welt in sich birgt.